Produzierendes Gewerbe · Ausbildungsbegleitung
Ausbildung im Mittelstand: aus Azubis werden Fachkräfte, die bleiben
Auszubildende sind fachlich gut vorbereitet und stehen bei Konflikten und Feedback allein da. Genau dort setzen wir an.
Mehrere Unternehmen, mehrere Jahrgänge
Ausgangslage
Womit fing es an?
Die fachliche Ausbildung in den Familienunternehmen war solide — daran lag es nicht. Was fehlte, zeigte sich an anderer Stelle: Auszubildende sprachen Probleme nicht an, gingen Konflikten mit Vorgesetzten aus dem Weg und wussten nicht, wie sie um Unterstützung bitten sollten, ohne inkompetent zu wirken. Manche kündigten im zweiten Jahr, ohne dass jemand vorher gemerkt hätte, dass etwas nicht stimmt.
Ziel
Was sollte anders werden?
Auszubildende sollen ihre Rolle ausfüllen können: Rückfragen stellen, Rückmeldung annehmen und geben, Konflikte ansprechen, bevor sie gross werden. Und die Ausbildenden sollen ein Konzept dafür haben statt guter Absichten.
Vorgehen
Wie sind wir vorgegangen?
Wir arbeiten mit beiden Seiten, in getrennten Formaten und in gemeinsamen. Die Auszubildenden erproben in altersnahen Gruppen, was im Betrieb ansteht — mit realen Situationen aus ihrem Alltag. Die Ausbildenden bekommen dazu passende Bausteine: Rückmeldung geben, Lernbegleitung, Umgang mit Belastungssituationen. Einmal je Jahrgang kommen beide Seiten zusammen und sprechen über die Zusammenarbeit; dieser Termin ist der wirksamste des ganzen Programms.
Ergebnis
Was ist daraus geworden?
Ausbildungsjahrgänge, die früher Verantwortung übernehmen, und Ausbildende, die dafür ein Konzept haben. Probleme werden früher sichtbar — nicht, weil es weniger davon gibt, sondern weil sie angesprochen werden.
Eine ähnliche Fragestellung im eigenen Haus? Sprechen Sie uns an — wir sagen Ihnen ehrlich, ob und wie wir helfen können.
