Öffentliche Hand · Workshop & Moderation
Workshops, die aus dem Bedarf entstehen — nicht aus dem Katalog
Abteilungen und Leitungsebenen brauchen selten dasselbe. Wir klären zuerst die Frage und wählen danach das Format.
Ausgangslage
Womit fing es an?
Anfragen kommen als Themenwunsch: „Wir bräuchten mal etwas zu Kommunikation.“ Dahinter steckt fast nie ein Wissensdefizit, sondern ein konkreter Konflikt, eine unklare Zuständigkeit oder eine Entscheidung, die niemand trifft. Wird der Themenwunsch wörtlich genommen, entsteht ein Seminar, das gut bewertet wird und nichts verändert — das Problem war ein anderes.
Ziel
Was sollte anders werden?
Bevor ein Format feststeht, soll klar sein, welche Frage beantwortet werden muss und wer sie beantworten kann. Danach richtet sich alles Weitere: Manchmal ist es ein Training, oft eine moderierte Klausur, gelegentlich ein einzelnes Gespräch auf Leitungsebene.
Vorgehen
Wie sind wir vorgegangen?
Am Anfang steht ein Auftragsklärungsgespräch mit den Beteiligten — nicht nur mit der bestellenden Stelle. Aus dem, was dabei auf den Tisch kommt, entsteht ein Vorschlag mit Ziel, Format und Beteiligten, der schriftlich bestätigt wird. Erst dann beginnt die Arbeit. Wo mehrere Ebenen betroffen sind, arbeiten wir gestaffelt: zuerst mit der Leitung, dann mit den Teams, danach gemeinsam. Das kostet einen Termin mehr und verhindert, dass Ergebnisse an der nächsten Ebene zerschellen.
Ergebnis
Was ist daraus geworden?
Formate, die nicht erklärt werden müssen, weil die Beteiligten sie mitbestimmt haben. Die Auftragsklärung ist inzwischen Standard: Anfragen kommen häufiger als Problembeschreibung statt als Themenwunsch.
Eine ähnliche Fragestellung im eigenen Haus? Sprechen Sie uns an — wir sagen Ihnen ehrlich, ob und wie wir helfen können.
