Sozialverband · Organisationsentwicklung
Ehrenamt und Hauptamt an einem Tisch
Zwei Logiken, die dasselbe wollen und sich regelmäßig im Weg stehen — Zuständigkeiten klären, ohne das Engagement zu beschädigen.
Ausgangslage
Womit fing es an?
Ehrenamtliche und hauptamtliche Strukturen wollten dasselbe und blockierten sich an der Frage, wer entscheidet. Das Ehrenamt verwies auf Legitimation und Nähe zur Basis, das Hauptamt auf Fachlichkeit und Verlässlichkeit. Beide hatten recht, und beide unterstellten der anderen Seite, es sich zu leicht zu machen. Entscheidungen zogen sich, weil unklar war, wer sie überhaupt treffen durfte.
Ziel
Was sollte anders werden?
Vereinbarungen darüber, wer was entscheidet, wer beteiligt wird und woran man erkennt, dass die Vereinbarung eingehalten wurde. Ohne die Unterschiede einzuebnen — sie sind der Grund, warum es beide Seiten gibt.
Vorgehen
Wie sind wir vorgegangen?
Wir moderieren gemischte Runden entlang konkreter Streitfälle aus der jüngeren Vergangenheit statt entlang von Grundsatzfragen. An echten Fällen lässt sich klären, was sonst abstrakt bleibt. Ein eigener Schritt gilt den unausgesprochenen Erwartungen: Was setzt jede Seite bei der anderen voraus, ohne es je gesagt zu haben? Die Ergebnisse werden schriftlich festgehalten und in den Gremien beschlossen — mündliche Verabredungen halten diesem Spannungsfeld nicht stand.
Ergebnis
Was ist daraus geworden?
Vereinbarungen darüber, wer was entscheidet — und woran man merkt, dass sie eingehalten werden. Die Diskussionen drehen sich seither häufiger um Inhalte als um Zuständigkeiten.
Eine ähnliche Fragestellung im eigenen Haus? Sprechen Sie uns an — wir sagen Ihnen ehrlich, ob und wie wir helfen können.
