Finanzdienstleistung · Eignungsdiagnostik
Auswahl, die trägt: Eignungsdiagnostik jenseits des Bauchgefühls
Verfahren für Auswahl und Entwicklung, die der Rolle folgen statt dem Eindruck im Gespräch — nachvollziehbar auch für Abgelehnte.
Ausgangslage
Womit fing es an?
Auswahlentscheidungen entstanden im Gespräch und wurden hinterher begründet. Für die Beteiligten fühlte sich das stimmig an; nachvollziehbar war es für Abgelehnte nicht, und belastbar im Streitfall ebenso wenig. Zudem wählten unterschiedliche Führungskräfte nach unterschiedlichen Kriterien aus — was in einem Bereich als Stärke galt, war im nächsten ein Ausschlussgrund.
Ziel
Was sollte anders werden?
Ein Verfahren, das von der Rolle her denkt: Welche Anforderungen stellt diese Position tatsächlich, woran erkennt man sie, und mit welchem Instrument lässt sich das beobachten? Die Entscheidung soll begründbar sein, ohne den fachlichen Blick der Führungskraft zu ersetzen.
Vorgehen
Wie sind wir vorgegangen?
Wir erarbeiten Anforderungsprofile aus der Praxis — mit Menschen, die die Rolle ausüben, nicht aus einer Kompetenzbibliothek. Daraus entstehen Beobachtungsleitfäden für strukturierte Interviews und, wo es sich lohnt, Arbeitsproben. Die Beobachtenden werden geschult, insbesondere auf die typischen Urteilsfehler. Ergänzend richten wir eine Nachbetrachtung ein: Wer nach zwölf Monaten in der Rolle erfolgreich ist, wird mit der damaligen Einschätzung abgeglichen — nur so lernt ein Verfahren.
Ergebnis
Was ist daraus geworden?
Nachvollziehbare Entscheidungen, die auch dann Bestand haben, wenn jemand sie hinterfragt. Die Profile werden inzwischen auch für Entwicklungsgespräche genutzt, weil sie beschreiben, was in der Rolle wirklich gebraucht wird.
Eine ähnliche Fragestellung im eigenen Haus? Sprechen Sie uns an — wir sagen Ihnen ehrlich, ob und wie wir helfen können.
