Sozialwesen · Feedback-Verfahren
Führungskräfte-Feedback, das nicht in der Schublade endet
Ein Rückmeldeverfahren ist nur so gut wie der Schritt danach. Wir verbinden die Erhebung verbindlich mit Gespräch und Zielvereinbarung.
Ausgangslage
Womit fing es an?
Rückmeldungen an Führungskräfte gab es bereits — als Fragebogen, ausgewertet, zugestellt. Danach passierte nichts. Kein Gespräch, keine Vereinbarung, kein zweiter Durchgang. Für die Beteiligten war absehbar, dass ihre Rückmeldung folgenlos bleibt, und die Beteiligung sank entsprechend. Ein Verfahren, das niemand ernst nimmt, beschädigt das Vertrauen mehr, als gar keines es täte.
Ziel
Was sollte anders werden?
Aus der Erhebung soll ein Prozess werden: Rückmeldung, Auswertungsgespräch, zwei bis drei konkrete Vorhaben, Wiedervorlage nach einem Jahr. Die Führungskraft entscheidet, woran sie arbeitet — dass sie an etwas arbeitet, ist nicht freiwillig.
Vorgehen
Wie sind wir vorgegangen?
Wir haben das Instrument gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe aus Führung, Personalvertretung und Personalabteilung zugeschnitten: weniger Fragen, dafür verhaltensnah formuliert. Die Auswertungsgespräche führen geschulte interne Begleitende, nicht die eigene Vorgesetzte — das trennt Entwicklung von Beurteilung. Für den heiklen Fall stark abweichender Rückmeldungen gibt es ein festgelegtes Vorgehen, damit niemand improvisieren muss.
Ergebnis
Was ist daraus geworden?
Aus der Rückmeldung wurde ein Entwicklungsgespräch mit Zielen statt eines Berichts zum Ablegen. Der zweite Durchgang zeigte, woran gearbeitet worden war — und machte das Verfahren damit glaubwürdig.
Eine ähnliche Fragestellung im eigenen Haus? Sprechen Sie uns an — wir sagen Ihnen ehrlich, ob und wie wir helfen können.
