Sozialwesen · Großgruppen-Moderation
Wenn zweihundert Menschen an einem Tag zu einem Ergebnis kommen sollen
Ab etwa fünfzig Personen trägt Diskussion nicht mehr. Wir moderieren so, dass am Ende Beschlüsse stehen — nicht Wortmeldungen.
Großgruppen-Formate im dreistelligen Teilnehmerbereich
Ausgangslage
Womit fing es an?
Die jährlichen Regionalkonferenzen waren Frontalveranstaltungen mit Podium und Saalmikrofon. Beteiligung endete in Wortmeldungen einzelner, die ohnehin gern sprechen; die Beschlüsse entstanden hinterher im kleinen Kreis. Der Aufwand war erheblich, der Ertrag gering, und die Teilnehmenden merkten es.
Ziel
Was sollte anders werden?
Die Konferenz soll das Gremium sein, das sie zu sein vorgibt: Alle Anwesenden arbeiten an derselben Frage, die Ergebnisse werden im Raum sichtbar, und am Ende steht eine Entscheidung, die im Saal getragen wird.
Vorgehen
Wie sind wir vorgegangen?
Wir arbeiten mit Formaten aus der Großgruppenmoderation und passen sie an: Arbeit an Tischen von sechs bis acht Personen, mehrere Runden mit wechselnder Zusammensetzung, sichtbare Verdichtung der Ergebnisse an der Wand statt in Protokollen. Der Ablauf wird mit einem Vorbereitungskreis aus der Organisation entwickelt; wir moderieren, die Inhalte kommen aus dem Haus. Ein festes Element ist die Priorisierung: Aus dreissig Vorschlägen werden im Raum fünf, und zwar nachvollziehbar.
Ergebnis
Was ist daraus geworden?
Ein wiederverwendbares Ablaufmuster für Großgruppen, das die Organisation inzwischen selbst fährt. Die Konferenzen enden mit Beschlüssen und benannten Verantwortlichen; die Nacharbeit hat sich von Wochen auf Tage verkürzt.
Eine ähnliche Fragestellung im eigenen Haus? Sprechen Sie uns an — wir sagen Ihnen ehrlich, ob und wie wir helfen können.
