Verbraucherschutz · Teamberatung
Beratungsteams, die sich selbst beraten
Kollegiale Fallberatung etablieren, damit Erfahrungswissen im Team bleibt und nicht an einzelnen Köpfen hängt.
Ausgangslage
Womit fing es an?
Erfahrungswissen hing an einzelnen Personen. Wer eine schwierige Konstellation schon einmal bearbeitet hatte, wurde gefragt — wenn er da war. Fiel jemand aus oder ging in den Ruhestand, fiel das Wissen mit aus. Zugleich gab es keinen Ort, an dem belastende Fälle besprochen werden konnten; das lief zwischen Tür und Angel.
Ziel
Was sollte anders werden?
Ein regelmässiges, verbindliches Format, in dem Fälle strukturiert bearbeitet werden — mit klarer Rollenverteilung, festem Ablauf und ohne Beteiligung der Leitung, damit es Beratung bleibt und keine Bewertung wird.
Vorgehen
Wie sind wir vorgegangen?
Wir führen die kollegiale Fallberatung in ihrer klassischen Form ein und begleiten die ersten sechs Runden. Danach übernimmt das Team die Moderation im Wechsel; wir kommen für zwei Auffrischungen wieder. Wichtig ist die Rollentrennung: Fallgebende schildern, die Gruppe fragt, erst danach werden Hypothesen gebildet. Diese Reihenfolge verhindert das, was solche Runden sonst zerstört — den gutgemeinten Ratschlag in der dritten Minute.
Ergebnis
Was ist daraus geworden?
Regelmässige kollegiale Beratung, die ohne externe Begleitung weiterläuft. Schwierige Fälle werden früher besprochen, und neue Kolleginnen und Kollegen kommen schneller an das Wissen, das vorher an Einzelnen hing.
Eine ähnliche Fragestellung im eigenen Haus? Sprechen Sie uns an — wir sagen Ihnen ehrlich, ob und wie wir helfen können.
