Industrie · Leadership Development
Führung entwickeln, wenn der Konzern schon alles hat
Ein Führungsprogramm, das neben etablierten Konzernangeboten besteht — weil es an der Führungssituation ansetzt statt am Modell.
Ausgangslage
Womit fing es an?
Konzernprogramme gab es reichlich, professionell gemacht und gut ausgestattet. Sie beantworteten aber selten die Frage, die eine Führungskraft am Montagmorgen tatsächlich hat: wie ich mit dieser Person in diesem Konflikt umgehe, wie ich eine Entscheidung vertrete, hinter der ich selbst nicht ganz stehe, wie ich ein Team führe, das ich nicht ausgesucht habe. Die Teilnahme war hoch, die Wirkung im Alltag gering.
Ziel
Was sollte anders werden?
Ein Programm, das an realen Führungssituationen der Teilnehmenden arbeitet und ihnen Handlungsspielraum zeigt, statt ein weiteres Modell zu vermitteln. Der Massstab ist nicht die Bewertung am letzten Tag, sondern was drei Monate später anders gemacht wird.
Vorgehen
Wie sind wir vorgegangen?
Die Teilnehmenden bringen eigene Fälle mit; die Bausteine sind darum herum gebaut, nicht umgekehrt. Zwischen den Modulen arbeiten feste Kleingruppen weiter — kollegiale Beratung mit verbindlichen Terminen. Wir arbeiten mit Fallarbeit, Rollenerprobung und Videofeedback, bewusst unbequem, weil Führung im Ernstfall auch unbequem ist. Die Leitungsebene darüber wird einbezogen, damit das Gelernte nicht an der nächsten Hierarchiestufe endet.
Ergebnis
Was ist daraus geworden?
Ein Programm, das über mehrere Durchläufe nachgefragt wird, ohne dass jemand dazu verpflichtet wird — die Anmeldungen kommen über Empfehlungen aus dem Kollegenkreis. Die kollegialen Gruppen bestehen bei einem Teil der Jahrgänge über das Programm hinaus fort.
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